Wenn Sie Pilzextrakte oder -pulver für ein Produkt kaufen, ist das Analysezertifikat (CoA) das Dokument, nach dem Ihre Kunden, Auditoren und Behörden irgendwann fragen. Ein gutes beantwortet vier Fragen.
1. Ist es die richtige Art?
Achten Sie auf den lateinischen Namen und eine Identifizierungsmethode — Mikroskopie, HPTLC oder DNA-Barcoding. Bei hochwertigen Arten wie wildem Cordyceps ist die DNA-Authentifizierung Standard.
2. Worauf ist er standardisiert?
Beta-Glucane bei Reishi, Chaga und Schmetterlings-Tramete; Triterpene bei Reishi und Antrodia; Cordycepin und Adenosin bei Cordyceps militaris; Hericenone und Erinacine bei Igelstachelbart. Die Methode zählt so viel wie die Zahl — fragen Sie, welcher Test verwendet wurde.
3. Ist er sauber?
- Schwermetalle: Blei, Cadmium, Arsen und Quecksilber im Vergleich zu den Grenzwerten Ihres Marktes.
- Pestizidrückstände, vor allem bei importiertem Wildmaterial.
- Mikrobiologie: Gesamtkeimzahl, Hefen und Schimmel, E. coli und Salmonellen.
4. Passt er zur Charge?
Die Chargennummer auf dem CoA muss zu den Fässern oder Säcken passen, die Sie erhalten, und das Prüfdatum sollte aktuell sein. Ein CoA ohne Chargennummer ist ein Prospekt, kein Zertifikat.
